Erfahrungsaustausch SMART CITY

10. November 2021

 

Am 10. November 2021 fand der vierte Erfahrungsaustausch Smart City des Netzwerkes Innenstadt NRW statt. Zunächst in Präsenz für die Evangelische Stadtkirche in Solingen geplant, musste der Austausch dann doch digital über Zoom abgehalten werden.

Der Schwerpunkt wurde inhaltlich auf das Thema „vernetzte Akteur*innen, openGovernment“ gelegt.

Gestartet wurde nach einer Einführung in das Programm mit einem Rückblick auf die Mitgliedskommunen Beckum, Billerbeck, Unna und Siegen, die sich im Rahmen von Netzwerk vor Ort — Smart City auf den Weg zu einer Smart City gemacht haben.

In zwei Breakout Sessions vertieften die Akteurinnen und Akteure die Einblicke in ihre Arbeit der letzten beiden Jahre und stellten sich im Austausch den Fragen und Anmerkungen der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Als Grundlage hierfür standen wie schon im ersten Erfahrungsaustausch Plakate zu den jeweiligen Mitgliedsstädten und ihren Prozessen zur Verfügung. Die einst analoge Ausstellung erfolgte somit in inhaltlich ähnlicher Form nun digital.

Weitere Impulse aus der Praxis wurden in den Austausch eingebracht.

Dr. Dagmar Lehmann von der Stadt Iserlohn, Ressort Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz, Bereich Umwelt und Stadtentwicklung Abteilung Stadtentwicklung und Grundstücke berichtete aus Iserlohn. Iserlohn ist seit 2020 BMI Modellkommune. In einem Labor für digitale Formen der Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung sollen in Iserlohn künftig Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammenarbeiten, als „Stadtlabor Iserlohn“

Die Entwicklungspartnerschaft der Open Smart City-App „Mensch Solingen!“ bildet die technische Grundlage für die Entwicklungspartnerschaft in Zusammenarbeit mit dem eigenen Dienstleister regioIT und dem StartUp Mammut Media aus dem Gründer- und Technologiezentrum, Technischen Betriebe Solingen (TBS). Andreas Helsper von der Stadt Solingen, solingen.digital erläuterte wie die Zusammenarbeit funktioniert und Stadtgesellschaft über lokale Plattformen eingebunden wird.

Dr. Jürgen Grüner, der Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH beschrieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Erfahrungsaustausches wie die gemeinsame Digitalstrategie von Kreis, Städten und Gemeinden und auch die Vernetzung im Kreis und mit Unternehmen aufgestellt ist. Der Kreis Coesfeld ist eine von sieben Modellregionen des Projekts Smarte.Land.Regionen.

Abschließend stellte Stephan Bernoth, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Moers, ein weiteres sehr praxisorientiertes Modell vor. In der Moerser Innenstadt, im Wohnzimmer der VHS wurde ein Hackerspace geschaffen, an dem verschiedene Open-Government-Aktivitäten gebündelt werden. Begleitet wird das Pilotprojekt vom BMI, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag. Aus den Erfahrungen soll ein praktischer Leitfaden erarbeitet werden und der als Hilfestellung für andere Kommunen dienen kann.


Erfahrungsaustausch SMART CITY

12. Februar 2020

 

Am 12. Februar 2020 hat der Erfahrungsaustausch Smart City des Netzwerkes Innenstadt NRW im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster stattgefunden.

Der Veranstaltung vorgeschaltet war ein Treffen der zur Zeit acht Modellkommunen aus dem Projekt Netzwerk vor Ort – Smart City. Dabei ging es um die Abstimmung und den Ausbau der Vernetzung und die Planung und Organisation des Wissenstransfers.

Nachdem Münsters Stadtbaurat Robin Denstorff die Veranstaltung offiziell eröffnet hatte, ging es um die Gesamtheit der Vernetzung einzelner Smart City Projekte und Kommunen deutschlandweit. Im Laufe der Veranstaltung wurden insgesamt  neun Projektbeispiele vorgestellt. Dabei stand der Erfahrungsaustausch unter der Überschrift: Wie starten Kommunen in den Transformationsprozess? Welche Erfahrungen wurden mit den unterschiedlichen Herangehensweisen und Akteurskonstellationen gemacht.

Am Vormittag berichteten Vertreter*innen aus Paderborn, Münster und Darmstadt.
Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmenden in drei verschiedenen Foren zu den Themen Integration interner bzw. externer Akteure, Vorteile eines strategie- bzw. umsetzungsorientierten Starts in den Smart City Prozess und unterschiedlichen privaten bzw. öffentlichen Akteurskonstellationen und Herangehensweisen auf dem Weg zur Smart City, austauschen. Zum Abschluss der Veranstaltung fasste Frau Dr. Jonas (BBSR) noch einmal die wichtigsten Fakten und Kennzahlen für die zweite Staffel der Modellprojekte Smart Cities, welche unter dem Motto "Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk" startet, zusammen.

Zur Dokumentation der Veranstaltung