Veranstaltung
28. Feb. 2019

Berlin

Raumwissenschaftliches Kolloquium 2019 „Anker im Raum? Klein- und Mittelstädte in strukturschwachen Regionen“

Konzepte wie „Ankerstädte“ oder „Regiopole“ gehen davon aus, dass eine standörtlich gebündelte Infrastruktur und die Konzentration von Wirtschaft und Bevölkerung positive Skaleneffekte erzeugen, um somit „Auffangwirkungen“ auf angrenzende dünn besiedelte Räume auszuüben. Insbesondere die räumliche Nähe von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen wird als stabilisierender Faktor der Regionalentwicklung in einer zunehmend wissensgeprägten Ökonomie gesehen.

Das Raumwissenschaftliche Kolloquium am 28. Februar 2019 in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin soll Gelegenheit bieten, Erfahrungen in der Ausgestaltung und den Wirkungen neuerer raumordnungs- und strukturpolitischer Konzepte auszutauschen und innovative Wege zur Regenerierung und Stabilisierung ländlicher Städte und Regionen aufzuzeigen. Neben zwei geladenen Keynotes werden aktuelle Forschungsergebnisse aus den raumwissenschaftlichen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft sowie des ILS – Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung präsentiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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