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Jahresthema: Zukunft Innenstadt – Wie wird die Innenstadt der Zukunft aktiv gestaltet?

Das Thema Zukunft der Innenstädte beschäftigt auch in diesem Jahr die Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Die aktuellen, globalen Herausforderungen der Pandemie beschleunigen den seit Jahren fortschreitenden, lokalen Wandel der Innenstädte und sorgen für akuten Handlungsbedarf. Gleichzeitig bieten sich durch die Digitalisierung als Querschnittsdimension des alltäglichen Lebens neue Chancen, den Wandel aktiv zu gestalten. Für die Innenstädte gilt es, die digitalen Treffpunkte, Marktplätze und Kommunikationsformate mit den eigenen Potenzialen zu verbinden und identitätsstiftende Orte für Menschen zu schaffen.

Nachdem „Zukunft Innenstadt“ bereits im vergangenen Jahr inhaltlich skizziert und diskutiert wurde, wurde im Rahmen der Tagung Innenstadt 2020 in Mönchengladbach die Notwendigkeit der Umsetzungsorientierung identifiziert. Städte und Gemeinden brauchen einen Handlungsrahmen, der es ihnen ermöglicht, Sofortmaßnahmen zu treffen.

Nicht nur für die Akteure aus Politik und Verwaltung, sondern für alle Beteiligten einer Stadtgesellschaft sind folgende Fragen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema wichtig:

  1. Welche Rahmenbedingungen und kreativen Ansätze braucht es, um Innenstädte für eine Zeit nach der Pandemie zu qualifizieren?
  2. Was können einzelne Akteure für die Zukunft der Innenstadt leisten? Welche Kooperationsstrukturen befördern den Wandel der Innenstädte?
  3. Wie kann die Innenstadt der Zukunft produktiv, gerecht und grün gestaltet werden?

Aufbauend auf den inhaltlichen Themen des Jahres 2020 wollen wir uns mit diesen Fragen kreativ auseinandersetzen und gemeinsam mit unseren Mitgliedskommunen die bestehenden Erkenntnisse in eine positive, zukunftsorientierte Umsetzung überführen.

Rückblick: Tagung Innenstadt 2021

Am 14. & 15. Juni fand die zwölfte Tagung Innenstadt als Livestream aus Bielefeld statt. Die Tagung unter dem Titel „Innenstadt neu (er)finden“ warf einen Blick auf und in die Zukunft unserer Innenstädte und thematisierte deren aktuelle und zukünftige Entwicklungen. Dabei standen – natürlich – auch die Auswirkungen auf Funktionen, Akteure und Rahmenbedingungen im Zeichen der Coronakrise im Fokus. An den beiden Tagen verfolgten mehr als 680 Interessierte die Veranstaltung.

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