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Jahresthema: Wasser in der Stadt

Wasser als Grundlage allen Lebens zählt seit jeher zur Daseinsvorsorge der Städte und hatte immer eine wichtige Bedeutung in der Stadtentwicklung. Die Jahrzehnte, in denen das Element eher unbeachtet und oft unterirdisch durch unsere Städte floss, sind gezählt. Die Städte haben das Element und die Ressource in vieler Hinsicht neu entdeckt. Historische Wasserstrukturen werden freigelegt, energetisch genutzt, umgestaltet, in Szene gesetzt und erlebbar gemacht. Vielerorts bereichern Wasserläufe das Stadtbild und werten das baukulturelle Erbe durch eine bessere Aufenthaltsqualität auf. Wasser ist heute eine unverzichtbare Ressource für mehr Lebensqualität in europäischen Städten. Seine zunehmende Bedeutung war der Anlass des Netzwerk Innenstadt NRW die Rolle des Wasser im Jahr des Europäischen Kulturerbejahres (EYCH 2018) im europäischen aber auch globalen Zusammenhang genauer zu betrachten, wichtige Wirkungszusammenhänge in den Fokus zu nehmen und den nachhaltigen Umgang der lebenswichtigen Ressource zu diskutieren.


Online-Umfrage der AKNW NRW

Schutz vor Hochwasser und Starkregen

Die Architektenkammer NRW und die Ingenieurkammer-Bau NRW haben sich mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen darauf verständigt, in größerem Umfang Informations-, Fortbildungs- und Schulungsangebote zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser anzubieten. Um dafür ein gezieltes Vorgehen sicherzustellen, haben die Architektenkammer NRW und die Ingenieurkammer-Bau NRW gemeinsam mit der Kommunal Agentur NRW ein Projekt zum Thema "Bauvorsorge und Objektschutz" auf den Weg gebracht. Die AKNW NRW bittet ihre Mitglieder, an einer gemeinsamen Online-Umfrage zum Thema "Schutz vor Hochwasser und Starkregen" teilzunehmen, um die Erarbeitung des Informationskonzeptes zu unterstützen.

(Quelle: Deutsches Architektenblatt, 05/2018, NRW, S.18)


Tagung Innenstadt 2018

Wasser in der Stadt - zwischen Flut und Erlebnis


Am 11. und 12. April 2018 fand in Paderborn die neunte Tagung Innenstadt unter dem Titel „Wasser in der Stadt - zwischen Flut und Erlebnis“ statt. Die Tagung leistete in diesem Jahr einen Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (EYCH). Die Tagung griff ein Thema auf, das den Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte europäischer Städte warf, deren Siedlungsgeschichte an den Ufern von Wasserläufen begann. Sie beleuchtete die Ressource Wasser sehr umfassend unter verschiedenen Aspekten. Die beiden Hauptschwerpunkte der Diskussion waren die Herausforderungen der Kommunen durch zunehmende Starkregen- und Hochwasserereignisse sowie die Nutzung des Elements Wasser als vielseitige Ressource in der Innenstadt zur Gestaltung, Verbesserung der Aufenthaltsqualität aber auch zur Energiegewinnung.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Innenstadt-Gespräch

Starkregenereignisse und Hochwasser - Was können Kommunen tun?


Zu diesem aktuellen Thema veranstaltete das Netzwerk Innenstadt NRW am 21. März 2018 ein Innenstadt-Gespräch in Emsdetten. Mit den Gästen aus Politik und Verwaltung diskutierten die Fachexperten Manfred Müller von den Technischen Betrieben in Solingen, Prof. Andreas Schlenkhoff von der Bergischen Universität Wuppertal sowie Dr.-Ing. Holger Hoppe vom Büro Dr. Pecher AG, Erkrath und Dipl.-Ing. Reinhard Beck vom Büro Reinhard Beck, Wuppertal.

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