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Tagung Innenstadt 2011

Im Fokus der zweiten Tagung des Netzwerk Innenstadt NRW stand der Einzelhandel als wichtige Kernfunktion der Zentren. Ziel war es, mit Akteuren des Netzwerks, Fachleuten und Gästen die Interdependenzen zwischen den verschiedenen Funktionen der Zentren zu diskutieren. Nicht erst seit gestern vollzieht sich ein Strukturwandel im Handel, der sich auf die Zusammenhänge der Gesamt-Stadt auswirken wird. Über 300 Fachleute nutzten die Tagung, um intensiv die unterschiedlichen Themen wie Leerstandsmanagement, Umnutzungen von Handelsflächen und deren Auswirkungen auf die Stadtentwicklung zu diskutieren. Zudem zeigten Vertreter großer Warenhäuser, mit welchen für ihre Prosperität notwendigen Schritten sich die Warenwelt aktuell auseinandersetzt. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen präsentierte ihre Maßgaben zur Städtebauförderung: Unterstrichen wurde dabei, dass nur solche Innenstadtkonzepte förderungswürdig sind, die sich intensiv mit den Wechselwirkungen der Funktionsbereiche der Zentren befassen und diese zu einem integrierten Konzept verflechten. Vor diesem Hintergrund präsentierten sich auch die Preisträger im Landeswettbewerb „Ab in die Mitte! – Die City-Offensive NRW“ für 2011, die für ihre Umsetzung Lösungsvorschläge vor allem zur Optimierung der örtlichen Einzelhandelssituation aufzeigen. Für Vertreter kleiner wie großer Kommunen gleichermaßen interessant waren die Ausführungen Arbeitshilfe „Zum Umgang mit großen innerstädtischen Einkaufscentern“. Diese bietet eine fachliche und durch Praxisbeispiele anschauliche Grundlage, um eine geplante Center-Ansiedlung integriert zu betrachten und sachdienlich zu diskutieren. Praktische Einblicke zum Umgang mit Negativtendenzen und Abwärtsspiralen im Handel boten Praxisbeispiele aus Fulda und Stadthagen, die eindrucksvoll belegten: Es gibt keinen One-best-way für Innenstadt-Problematiken. Doch lassen sich mit Kreativität und aktivem Flächenmanagement fehlende Handelsflächen ebenso entwickeln wie solche, die brach zu fallen drohen.

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