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Wie wird meine Innenstadt barrierefrei?

Am 13. Juni 2018 tauschten sich die Teilnehmer*innen der Arbeitsgruppe „Urbane Sicherheit“ zum Thema „Barrierefreiheit in der Innenstadt“ in der Stadt Telgte aus. Anhand der Umgestaltungsmaßnahmen eines Teilbereichs der Telgter Altstadt im Zeitraum von 2016 bis 2018 wurde die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum diskutiert.
Dabei knüpfte die Diskussion an die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Inklusion und Stadtentwicklung“ aus dem Jahr 2015 an, bei der über den Inklusionsbegriff diskutiert und Positionen erarbeitet wurden. Die folgende kurze Definition von Aktion Mensch trifft den Kern des Begriffs Barrierefreiheit sehr gut: „Inklusion funktioniert nicht ohne Barrierefreiheit. Denn wo Barrieren behindern, bleibt Teilhabe am kulturellen und politischen Leben, an der Arbeitswelt und in der Freizeit verwehrt. Barrierefreiheit heißt, dass Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsstätten und Wohnungen, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind.“ (Quelle: www.aktion-mensch.de)
Ziel der Arbeitsgruppe war es, den Fokus auf die Innenstadt zu lenken und Schwerpunkte der barrierefreien Umgestaltung sowie den Umgestaltungsprozess darzustellen. Anhand des Praxisbeispiels der Stadt Telgte wurden Aspekte wie Akteursbeteiligung, Öffentlichkeitsarbeit sowie Abläufe der Planungs- und Umsetzungsphase diskutiert. In dem vorliegenden Arbeitspapier wird zunächst das Praxisbeispiel Telgte dargestellt. Danach wird der Prozess zur barrierefreien Innenstadt in drei Phasen beschrieben und zu verschiedenen Aspekten Empfehlungen formuliert. Ein Fazit und Tipps zu weiteren Informationen bilden den Abschluss.

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