Aktuell > Meldungen

© RWTH Aachen

Städtebauliches Kolloquium Winter 2020/2021

Mobilität und Stadt

 

!! Das Städtebauliche Kolloquium MOBILITÄT + STADT findet als DIGITALE Veranstaltung statt !!

Die Mobilität steht vor einem radikalen Umbruch. Luftverschmutzung, verstopfte Straßen und fehlende öffentliche Verkehrsmittel zählen zu den großen Herausforderungen, denen sich unsere Städte stellen müssen. Der Trend zur Urbanisierung bietet viele Chancen, den Wandel hin zu einer lebenswerten Umwelt und attraktiveren öffentlichen Räumen zu befördern, jedoch müssen die Weichen neu gestellt werden. Die Klimaschutzziele können nur dann erreicht werden, wenn nicht nur eine Umstellung auf alternative Antriebe stattfindet, sondern auch eine Verringerung des Verkehrsaufkommens (Verkehrsvermeidung) sowie eine umfassende Verlagerung von Verkehr weg vom privaten PKW hin zu effizienteren Verkehrsmitteln gelingen. Bisher ist jedoch unklar, wie eine Transformation zur nachhaltigen Mobilität umgesetzt werden kann und welche Konsequenzen diese auf unsere Städte und die Gesellschaft hat.

Das Städtebauliche Kolloquium will den Fokus auf die Verkehrswende und deren Auswirkungen auf den Raum und dessen Akteure richten und dabei folgenden Fragen nachgehen: Wie wollen wir uns in Zukunft fortbewegen? Wie können wir Mobilität und Erreichbarkeit mit Klima- und Umweltschutzzielen in Einklang bringen? Wie sehen lebenswerte und attraktive Städte zukünftig aus?

Zum Flyer.
Weitere Informationen finden Sie hier.


„Städtebau im Dialog“: ein Interview-Podcast

Aufgrund der Entwicklung des Coronavirus im Frühjahr, konnte das Städtebauliche Kolloquium der TU Dortmund nicht wie üblich stattfinden. Stattdessen wurde das Format zu einen Interview-Podcast überführt.

Das Thema für die erste Reihe lautet: Digitale Stadt – Chancen und Risiken der urbanen Digitalisierung.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Wettbewerb: Europan E16 „Living Cities – Lebendige Städte“

Der Wettbewerb E16 „Living Cities – Lebendige Städte“ fragt danach, wie wir in den urbanisierten Räumen unserer Städte und Kommunen dem Klimawandel und den vom Menschen verursachten sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Ungleichheiten mit innovativen und integrativen Projekten sowie neuen Planungsprozessen begegnen können.

Ziel des Wettbewerbs „Living Cities – Lebendige Städte“ ist die Entwicklung von Ideen für vernachlässigte, brachliegende, leere, stigmatisierte oder monofunktional genutzte Stadträume, welche diese wieder zu lebendigen, integrativen und durchmischten Stadträumen transformieren können. Es gilt, Synergien zwischen ökologischen, biologischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Dimensionen in die architektonischen und städtebaulichen Planungen mit einfließen zu lassen. Unter den Schlagwörtern „Ko-Evolution“ und „Integration“ können die Räume der Stadt neu gedacht werden.

Innovative Projekte und Prozesse können auf architektonischer und städtischer Ebene Dynamiken der Kreislaufwirtschaft und der Integration kombinieren und damit zur Reaktivierung bestehender urbanisierter Räume beitragen.

Da das Inter-Session-Forum verschoben wurde und erst im Januar 2021 stattfindet, setzen Sie für weitere Informationen, auch zum aktuellen Bewerbungsschluss für die Interessenbekundung, mit Europan in Verbindung. Kontaktdaten und weitere Informationen finden Sie unter www.europan.de

Zur Informationsbroschüre.
Zum Flyer.


Rückblick zur Tagung Innenstadt 2020

Am 21./22. September 2020 fand im Kunstwerk in Mönchengladbach-Wickrath die elfte Tagung Innenstadt unter dem Titel „Zukunft Innenstadt“ mit etwa 150 Teilnehmer*innen statt.

Auf der diesjährigen Tagung stand der Wandel der Innenstädte im Vordergrund, der sich in veränderten funktionalen Zusammenstellungen, neuen Akteursstrukturen und Rahmenbedingungen äußert. Eine besondere Aktualität wurde diesem Thema durch die Corona-Pandemie zuteil, die in den vergangenen Monaten gesellschaftliche und wirtschaftliche Tendenzen beschleunigt hat. Ziel der Tagung war es, das Thema „Zukunft“ greifbar zu machen, die Innenstadt betreffende Entwicklungen zu identifizieren und mögliche Handlungsoptionen auszuloten, dem Wandel zu begegnen.

Durch die allgegenwärtigen Hygienevorschriften war die Tagung Innenstadt zum ersten Mal auch online über einen Livestream zu verfolgen. Der hybride Charakter der Veranstaltung mit digitalen Beteiligungsoptionen ermöglichte dabei sowohl einen Austausch vor Ort als auch mit den bis zu 100 zusätzlichen Zuschauer*innen im Internet.

Den gesamten Rückblick und Bilder der Tagung finden Sie hier.


Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2020

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat mit dem „Nordrhein-Westfalen-Programm I“ 70 Millionen Euro für ein Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren zur Verfügung gestellt. Der Wandel im Handel ist im vollen Gange und wird durch den Corona-bedingten Shutdown noch beschleunigt. Die Innenstädte sind das Herz unserer Städte: Der Online-Handel floriert, der stationäre (Einzel-)Handel hat massive Einbußen erlitten. Viele Einzelhändlerinnen und –händler bangen um die Zukunft ihrer Beschäftigten und um die eigene Existenz. Zugleich sind die Innenstädte die Marktplätze des 21. Jahrhunderts: Handel, Begegnung, Kommunikation, Kunst und Kultur, Aufenthaltsqualitäten, Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung und vieles mehr prägen diese. Um den Transformationsprozess in den Innenstädten und Zentren pro-aktiv zu begleiten, gibt es das Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren.

Das Antragsformular und die Berechnungshilfe zum Sofortprogramm stehen auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Die Unterlagen finden Sie hier.


Kommunalumfrage „Zentren“

Innenstädte und Zentren befinden sich in einem stetigen Wandel – aktuell werden die Funktionsverluste im Einzelhandel durch die Coronakrise beschleunigt, die Zentren stehen mehr denn je unter Druck, sich als multifunktionale Orte neu zu erfinden.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat eine Umfrage bei den Städten und Gemeinden gestartet, um mit den Kommunen gemeinsam zielgerichtete Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln, wie die Zentren nachhaltig und dauerhaft gestärkt werden können.

Alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen sind aufgerufen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Oberbürgermeisterinnen, Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Planungsdezernate haben den Fragebogen bereits zugesandt bekommen. Ein hoher Rücklauf soll helfen, ein möglichst umfassendes Bild der Situation von Innenstädten und Zentren zu gewinnen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


11. Access City Award

Mit dem Access City Award werden die Bereitschaft, die Fähigkeit und die Bemühungen einer Stadt, barrierefreier zu werden, anerkannt und gefeiert, um dafür zu sorgen, dass alle Menschen – unabhängig von Alter, Mobilität oder Fähigkeit – den gleichen Zugang zu allen Ressourcen und Freizeitangeboten haben, die Städte zu bieten haben.

Der Access City Award richtet sich an

  • alle EU-Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern
  • städtische Gebiete, die aus zwei oder mehr Städten mit einer gemeinsamen Bevölkerung von mehr als 50 000 Einwohnern bestehen, falls sie in EU-Ländern liegen, in denen es weniger als zwei Städte mit über 50 000 Einwohnern gibt

Bei dieser neuen Ausgabe des Access City Awards wird die aktuelle globale Lage berücksichtigt und eine Sonderkategorie für die Zugänglichkeit öffentlicher Dienstleistungen in Zeiten der Pandemie eigerichtet, um die Maßnahmen der Städte zu würdigen.

Im zweiten Jahr in Folge werden die Gewinner des ersten, zweiten und dritten Platzes im Wettbewerb mit einem finanziellen Preis belohnt (bitte beachten Sie, dass Gewinne in Sonderkategorien keinen Anspruch auf einen finanziellen Preis beinhalten).

Bewerbungsfrist: 9. September 2020 (um 23:59 Uhr CEST)

Weitere Informationen finden Sie hier.


Innovative Kleinstadtprojekte gesucht!

Mit bis zu 400.000 Euro je Modellvorhaben fördern das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Kleinstadtverbünde, die mit innovativen Vorhaben an der Pilotphase der Kleinstadtakademie teilnehmen möchten.

Die Teilnahme erlaubt kleineren Städten und Gemeinden mit kreativen Methoden an ihrer Zukunftsfähigkeit zu arbeiten. Sie ermöglicht den Austausch mit anderen Kleinstädten, den Zugang zu fachlichen Ressourcen, Wissenstransfer und Vernetzung. Die Kommunen können die Pilotphase mitgestalten und aktiv an der Verstetigung der Kleinstadtakademie mitwirken.

Bewerben Sie sich bis zum 15. September 2020 unter https://www.bbsr.bund.de/kleinstadtakademie


Grenzüberschreitende Workshops im westlichen Münsterland und der Provincie Overijssel

Dokumentation

 

Unter der Überschrift „Der Blick von außen – De blik van buiten“ hat das Netzwerk Innenstadt NRW in Kooperation mit der Bezirksregierung Münster und der Provincie Overijssel im Herbst und Winter 2019/20 insgesamt sechs grenzüberschreitende deutsch-niederländische Workshops ausgerichtet. Thematisch ging es bei den Veranstaltungen in Raalte, Almelo und Haaksbergen (jeweils NL) sowie in Borken, Gronau und Neuenkirchen um innenstadtrelevante Themen, die beidseits der Grenze von Belang sind.

Jens Imorde, Geschäftsführer des Netzwerk Innenstadt NRW, und Prof. Dr. Gert-Jan Hospers von der Universität Twente in Enschede leiteten die gut besuchten Workshops, die enger Kooperation mit der EUREGIO organisiert und durchgeführt wurden. In allen Arbeitstreffen wurde sehr deutlich, dass Innenstädte und Ortskerne diesseits wie jenseits der Grenze mit ähnlich gelagerten Problemen zu kämpfen haben. Zwar gleichen sich die gewählten Lösungsansätze dabei mitunter. Zum Teil lässt sich aber beim Blick ins Nachbarland durchaus voneinander lernen.

Die Teilnehmer der Workshops zeigten sich abschließend sehr angetan vom Format und den bearbeiteten Thematiken. Zahlreiche äußerten großes Interesse an einer Fortführung der Veranstaltungsreihe – etwa zu den Thematiken Mobilität, Digitalisierung oder Wohnen in der Innenstadt.

Zum Download der Dokumentation hier klicken.


Neu - Netzwerkaustausch

„Innenstädte nach der Pandemie“

 

Aktuell werden die Beschränkungen im Zusammenleben und somit auch in unseren Innenstädten langsam wieder zurückgenommen. Das bedeutet allerdings noch lange nicht die Rückkehr zur Normalität. Fraglich ist auch, ob es die Normalität die wir kannten, zukünftig noch geben wird. Wie also werden unsere Innenstädte in Zukunft aussehen?

Mit einem neuen Format möchten wir auf die vielen Fragestellungen, die sich aus der gegenwärtigen Situation ergeben reagieren. Neben der Gelegenheit zum Austausch möchten wir die Fragen, Erkenntnisse und Strategieansätze, die Sie als Innenstadtaktive zurzeit bewegen sammeln und für unsere Jahrestagung Zukunft Innenstadt am 21. und 22. September 2020 in Mönchengladbach aufbereiten, um dort gemeinsam mit Ihnen unterschiedliche Zukunftsbilder für Innenstädte zu entwickeln. 

Wir bieten Ihnen daher kurzfristig ein informelles Austauschformat via Videomeeting an.
Der Austausch findet am

                                  Mittwoch, 10. Juni 2020 um 16:00 Uhr
                                  Thema: Sonntagsöffnung im Einzelhandel

Weitere Informationen finden Sie hier.


Neue Einreichungsfristen für Wettbewerbe

Es gibt neue Einreichungsfristen für folgende Wettbewerbe:


Neue Arbeitshilfe: Strategien der Innenentwicklung für kleine Städte und Gemeinden (BBSR)

Eine neue Arbeitshilfe des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt, wie kleine Städte und Gemeinden ihre Stadt- und Ortskerne stärken können. Neben strategischen Ansätzen stellt sie Werkzeuge der Innenentwicklung vor, die Zentren zu lebendigen und nutzungsgemischten Wohn- und Versorgungsstandorten machen.

Zehn ausgewählte Strategien werden hierfür in der Arbeitshilfe vorgestellt und anhand konkreter Beispiele und erfolgreich eingesetzter Werkzeuge aus den Fallstudien illustriert. Für den Überblick werden zudem zentrale Prozessschritte vorgestellt. Das Set aus strukturellem Überblick und lebendiger Erfahrung richtet sich an Akteure, die Anknüpfungspunkte für ihre eigene Stadt oder Gemeinde suchen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zur Arbeitshilfe.


Corona - Arbeit und Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Die aktuelle Situation hat zu einer Reihe lokaler und bundesweiter Maßnahmen geführt, die unsere tägliche Lebensweise verändert haben. Basierend auf den Empfehlungen von Experten zum Umgang mit dem Corona-Virus haben auch wir in den letzten Tagen einige Umstellungen vorgenommen, um unser Team zu schützen und gleichzeitig unsere Aktivitäten und Dienstleistungen für Sie fortsetzen zu können. Dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten und technischer Lösungen haben wir unsere Arbeit in der Geschäftsstelle des Netzwerk Innenstadt NRW zunächst auf das Home Office-Format umgestellt.

Wir sind daher weiterhin für Sie aktiv und verfügbar. Sie können uns wie gewohnt per E-Mail, Telefon und auch über unsere zentrale Telefonnummer (0251-414 415 3-0) kontaktieren. Beratungsgespräche finden zurzeit telefonisch oder per Videokonferenz statt. Darüber hinaus werden Sie selbstverständlich auch weiterhin auf unserer Website über die neuesten Entwicklungen und Aktualisierungen zu bevorstehenden Veranstaltungen und/oder Dienstleistungen informiert.

Wir hoffen, dass wir alle die gegenwärtige Situation gut überwinden können und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen.

#WirBleibenZuhause