Veranstaltung
25. Apr. 2017

Dortmund

Städtebauliches Kolloquium - Sommer 2017 - Junges Ruhrgebiet

Hinzu kommt der Auslauf des deutschen Steinkohlenbergbaus im Dezember 2018, der für viele Menschen im Revier eine historische Zäsur bedeutet. Es endet eine Ära von 150 Jahren Industriegeschichte mit außerordentlichen Wohlstandsgewinnen, großen sozialen wie gesellschaftlichen Errungenschaften, aber auch mit anhaltenden Herausforderungen des Strukturwandels. Diese Aspekte fordern eine Debatte um die Zukunft der Region geradezu heraus. Die RAGStiftung-Zukunftsstudie mit dem Titel „Das Schicksalsjahrzehnt“ liefert mit ihren sieben Zukunftsthesen wesentliche Impulse für diese Debatte. Eine der zentralen Erkenntnisse der Studie ist: Es ist wichtiger als jemals zuvor, sich mit den Vorstellungen und Bedürfnissen der jungen Generation auseinanderzusetzen. Gerade die junge mobile Generation trifft ihre Standortentscheidungen danach, ob sie in einer Region eine attraktive und längerfristige Arbeits- und Lebensperspektive findet. Das Ruhrgebiet steht in einem Wettbewerb mit anderen, vergleichsweise „cooleren“ Millionenstädten und Agglomerationen. Die Region ist deshalb – als dichteste Hochschullandschaft Deutschlands – mehr denn je aufgefordert, das vorhandene kreative Potenzial zu nutzen und ihre Attraktivität zu verbessern. Vor diesem Hintergrund richtet das Städtebauliche Kolloquium den Fokus im Sommer 2017 auf Strategien und Impulse für ein junges Ruhrgebiet. Wie können attraktive und lebenswerte Orte für junge Menschen geschaffen werden? Welche Chancen bietet die Digitalisierung zur Gestaltung des Wandels? In welcher Form können und wollen junge Menschen sich mehr einbringen? Welche Erzählungen sind notwendig, um das Profil der Region zu schärfen?

Das Städtebauliche Kolloquium besteht aus drei Veranstaltungen, die jeweils um 18:00 Uhr im Rudolf Chaudoire Pavillon an der TU Dortmund, Campus Süd, Baroper Str. 297, stattfinden.

Die Termine: 25. April, 16. Mai, 20 Juni

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