Tagung Innenstadt 2012 Dokumentation
Thema der dritten Tagung Innenstadt, die das Netzwerk Innenstadt NRW in Kooperation mit der bdla-Landesgruppe NRW durchgeführt hat, waren die Freiräume sowie die freien Räume in der Innenstadt. Im Kontext einer integrierten Innenstadtentwicklung wurden die Funktionen von Freiräumen sowie die Anforderungen an deren qualitätsvolle Entwicklung diskutiert. Dabei ging die Tagung der Frage nach, wo Innenstadt heute noch frei ist. Neben der Diskussion der aktuellen Bedeutung von Stadträumen wurden die zukünftigen Herausforderungen benannt und durch vielfältige Beispiele aus der bundesweiten kommunalen Praxis verdeutlicht.
Zum Umgang mit Wohnsiedlungen der 50er bis 70er-Jahre
Nahezu jede größere Stadt in Deutschland verfügt über einen Wohnungsbestand an Siedlungen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Gerade diese Siedlungen erfüllen einen wertvollen wie unerlässlichen Beitrag in der Quartiers- und Immobilienentwicklung – wenn auch in struktureller, energetischer oder optischer Hinsicht vielfach Qualifizierungsbedarf besteht. Insbesondere ihre oftmals zentrale Lage im Siedlungsgefüge ist bedeutsam und für die stadtentwicklungspolitische Strategie der Kommunen von größter Wichtigkeit. Die Perspektiven von Quartieren mit Immobilienbeständen aus den 50er bis 70er Jahren stehen im Zusammenhang mit der seitens der jeweiligen Kommune verfolgten strategischen Ausrichtung in der Innenentwicklung. Die jeweiligen raumfunktionalen Zielstellungen in den Quartieren mit Beständen aus den 50er bis 70er Jahren können erheblich variieren.
Die Arbeitsgruppe „Wohnen und Innenstadt“ hat im Rahmen von drei Arbeitsgruppensitzungen Ziele und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Wohnsiedlungen aus den 50er bis 70er Jahren zusammengestellt. Nachfolgend sind die wesentlichen Zielsetzungen zu den Themenbereichen „Stadtentwicklungspolitische Einbindung“, „Nutzungen und Wohnansprüche“ sowie „Wohnumfeld und Klima“ in Form von kurzen Skizzen wiedergegeben.
Integrierte Handlungskonzepte in der Stadtentwicklung
Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hat einen Leitfaden „Integrierte Handlungskonzepte in der Stadtentwicklung“ veröffentlicht. Städte und Gemeinde in NRW werden damit bei der Entwicklung und Erstellung integrierter Handlungskonzepte unterstützt. Der Leitfaden „Integrierte Handlungskonzepte in der Stadtentwicklung“ gibt Empfehlungen, Hinweise und Begründungen, definiert die wesentlichen Schritte zur Erstellung eines integrierten Handlungskonzepts und verweist auf gute Beispiele.
Seit dem Jahr 2008 sind integrierte Handlungskonzepte in Nordrhein-Westfalen eine verpflichtende Grundlage für alle Teilprogramme der Städtebauförderung.
Download des Leitfadens (pdf, 3,3MB)
Der Leitfaden kann in Printform bei den gemeinnützigen Werkstätten Neuss GmbH bestellt werden (Am Henselgraben 3, 41479 Neuss; Nummer SB 149)
Broschüre zum Umgang mit innerstädtischen Einkaufszentren
In vielen Städten wird derzeit versucht, mit der Ansiedlung großer innerstädtischer Einkaufscenter die Zentren lebendig zu erhalten. Ob dieser Weg jedoch verträglich für den Stadtkern ist, hängt davon ab, in welchen Lagen und Dimensionen solche Projekte realisiert werden. Eine aktuelle Broschüre des NRW-Bauministeriums mit Unterstützung des Netzwerk Innenstadt NRW „Zum Umgang mit innerstädtischen Einkaufszentren“ gibt Kommunen Hinweise, wie sich die Ansiedlung eines Einkaufscenters stadtverträglich steuern lässt. Die Untersuchung wurde von Rolf Junker (Junker und Kruse, Dortmund), Dr. Gerd Kühn (DiFU, Berlin) und Dr. Holger Pump-Uhlmann (Braunschweig) erarbeitet.
Die Broschüre steht hier zum Download bereit. Sie kann bestellt werden bei den Gemeinnützigen Werkstätten Neuss, Am Henselsgraben 3, 41470 Neuss, Fax 02131/9234-699, E-Mail mwebwv@gwn-neuss.de. Dabei unbedingt die Bestellnummer SB-145 vermerken.
zur Arbeitshilfe
Positionspapier zur Innenstadt in NRW
Kurs Innenstadt NRW beschreibt das gemeinsame Verständnis von Innenstadt und ihrer Bedeutung für die zukunftsfähige Entwicklung von Städten, Gemeinden und Regionen. Als Positionspapier der Städte und Gemeinden im Netzwerk Innenstadt NRW präsentiert es zehn Positionen zur Innenstadt, die die Voraussetzung für die richtigen Strategien, die passgenauen Konzepte und die notwendige Steuerung sind. Kurs Innenstadt NRW stellt die Funktionen der Innenstadt dar, um als urbanes Zentrum für die ganze Stadt und die Region fungieren zu können. Es formuliert die Herausforderungen, denen sich Innenstädte heute stellen müssen und benennt Notwendigkeiten für Veränderungen. Kurs Innenstadt NRW ist der gemeinsame und nachdrückliche Appell des Netzwerkes Innenstadt NRW an alle verantwortlich Handelnden und Entscheidungsträger in und für die Innenstädte in Nordrhein-Westfalen.
Die Broschüre steht hier zum Download bereit. Sie kann bestellt werden beim Netzwerk Innenstadt NRW, Tel. 0251 414 415 30, Fax: 0251 414 415 333, E-Mail info@innenstadt-nrw.de.
Das Netzwerk in Kurzform!
Wie ist das Netzwerk Innenstadt organisiert? Warum beschäftigen sich Städte mit ihrer Innenstadt und den Stadtteilzentren? Wer ist im Netzwerk Innenstadt NRW organisiert? Was sind die Ziele und Schwerpunkte des Städtenetzwerks? Welche Leistungen kann ich in Anspruch nehmen und an wen kann ich mich wenden?
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Informationen zum Netzwerk
Das Netzwerk Innenstadt NRW ist eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft von Städten und Gemeinden im Land NRW im Sinne der §§ 2 und 3 GkG NRW.
Kooperationsvereinbarung
Grundlage der Arbeitsgemeinschaft ist eine Kooperations- vereinbarung vom 14. Juli 2009 zwischen dem für Stadtentwicklung zuständigen Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Bocholt als Vertreterin der Gemeinschaft der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft.
zur Kooperationsvereinbarung
Beitrittserklärung
Für die Mitgliedschaft im Netzwerk Innenstadt NRW ist die Unterzeichnung einer Beitrittserklärung erforderlich. zur Beitrittserklärung. Weitere Informationen zur Mitgliedschaft finden Sie in der Rubrik Mitglieder.
Geschäftsordnung
Die Aufgaben und die Durchführung der Arbeits- gemeinschaft werden in der Geschäftsordnung geregelt.
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